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Betreff: Ausflug ins "Innere" [Jan. 31st, 2006|08:42 am]
Meine Reise nach Usbekistan:

Da war eine unglaubliche Erfahrung in meinem Leben.

Nicht nur weil es für mich persönlich solch ein stark berührendes Ereignis gewesen ist. Meinen Vater nach zwanzig Jahren wieder zu sehen, wieder zu haben und ein Ganzes zu werden, ist nicht nur ein bewegender Moment, sondern auch für meine Zukunft ein wichtiger Wendepunkt im Leben geworden. Ich sehe umso klarer jetzt das Leben als eine Einheit, und ich erspürte was Schicksal bedeutet. Damit meine ich nicht die Begebenheit an sich, sondern das Leben in sich, die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft. Es gibt mir ein so zuversichtliches Gefühl der Ruhe und gleichzeitig die Motivation der klugen Chancennutzung, die durch die Ruhe in sich selbst nur möglich ist. Denn dann erfährt man auch die Intuition, die allwissende Stimme, die einem sagt welchen Weg man wählen soll oder gar die Ereignisse begegnen einem von selbst. Dies kann für jedermann ein Lebensabschnitt bedeuten, der deshalb nicht unbedingt sofort immer als positiv empfunden wird. Doch das ist der Weg den man gehen soll, um zu lernen, um sich weiter zu entwickeln, um zu wachsen.

Was ich dort aber an Mentalität erfahren habe, ist das lebende Beispiel für das Sein. Dort ist eine Seinsgesellschaft, wogegen mir hier oft die Habensgesellschaft begegnet. Wir sollten mehr schätzen, was uns gegeben ist und uns umgibt. Unser Land, unsere Stadt, unser Frieden, unsere Freunde, Menschen die uns lieben, unser Lebensstandart und die uns bietenden Chancen. Wir sollten mehr unsere Sensibilität darauf schulen, dankbar zu sein für das was uns umgibt. Unsere Blicke sind schon verwöhnt, kaum sehen wir es noch wirklich wofür wir dankbar sein sollten. Auch unter Nächstenliebe verstehen wir viel, doch praktizieren wir es täglich im Umgang mit unserer Umwelt? Selbst unsere Gesundheit ist für uns selbstverständlich, nur in den Momenten wenn wir es nicht sind, erinnern wir uns daran.

Die Menschen sind dort so selbstlos und so großzügig und so offenherzig. Man feiert dort sehr gerne, fast jeden Tag und das in großer Gesellschaft, oft Familien und Freunde. Es wird alles auf den Tisch gestellt was man besitzt, man isst, man redet, man tanzt und ist glücklich nur aus einem Grund, dass man sich hat und nun beieinander ist.

Und morgen feiert man das einfach wieder!!!
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Plakat/ Foto Spielbank Berlin [Nov. 28th, 2005|11:16 am]


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(no subject) [Nov. 18th, 2005|10:41 am]
Anfang November wurde ich in Berlin für eine Kampagne der Spielbank Berlin von Thomas Rusch einem erfolgreichen Fotografen aus Paris fotografiert. Es war für das geplante Projekt des Kasinos, ein Variete im Stil des weltberühmten Pariser Molan Rouge. Es sind wunderschöne Aufnahmen entstanden, die meine Siluette wiedergeben. Veröffentlicht soll es neben Anzeigen, unter anderem in der Gala, Cosmopolitan und sogar Focus, auch als Citylightposter und evtl. große Plakatierung auf Bussen. Die Reklame soll ab Januar veröffentlicht werden.Beim Shooting entstand eine so kreative Atmosphäre, dass ich gar nicht genau weiß, woher die Inspiration plötzlich kam, doch ich fühlte mich darin so geborgen und wollte einfach nur, dass dieser Draht zum Universum niemals abreißt.

Am 12/13 diesen Monats, sprich dem letzten Wochenende, nahm ich an einem Actingworkshop teil. Die Themen waren neben der Castingvorstellung und der Präsenz vor der Kamera, Arbeit an Szenen und Präzision. Es hat mir so viel Spaß gemacht zu arbeiten und mich auszuprobieren, mich selbst zu überraschen und im Endeffekt auf dem filmisch festgehaltenem Material das Ergebnis und die Wirkung zu sehen.

Bis bald
Angelina
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(no subject) [Aug. 23rd, 2005|11:52 am]
Genau jetzt ist der Augenblick gekommen, in dem ich endlich eine Stufe in meinem Leben erreicht habe, den richtigen Pfad, den ich beschreiten muss, gefunden zu haben.

Es ist nicht das Ziel, was mich reizt, sondern der Weg.
Durch das Leben an sich und mit seiner Umwelt, mit den besonderen kleinen und großen Ereignissen, die ich nicht Zufälle nenne, gaben mir das große Geschenk lernen zu dürfen. Wenn man im Hier und Jetzt lebt, und alles annimmt wie es ist und das liebt und zugleich wachsam bleibt, zeigen sich die Wunder der Natur, zu dem das Streben meine lebenslange Aufgabe sein soll.
Mein Körper ist mein Instrument, durch das diese Energie fließen kann in allen ihm gegebenen Formen.
Für mich ist das Schauspielen eine Form, mit der ich es durch meine Seele erspüren kann und alles bisher Erlebte und Erlernte mit einfließen lassen und noch mir unbekanntes Neues erfahren kann. Das reizt mich am meisten von allen Möglichkeiten. So kann ich dort ankommen, wo ich angefangen habe.
Ich möchte mein Instrument schulen, um dann wiederum alles zu vergessen, um dann die Liebe Gottes durch mich durchfließen zu lassen. Meine seelische Entwicklung und diese berufliche Wahl könnten ineinander übergreifen und sich einander ergänzen. Damit wäre die Möglichkeit gegeben, schnell und viel dazu zulernen, um der Natur und der Wahrheit immer näher zu kommen und einen Weg beschreiten, der mir auch noch sehr viel Freude bereitet und in dem ich aufgehen kann.

Um das Geschenk weitergeben zu können, möchte ich „Menschen“ sein, um anderen Menschen, mit all Ihren Schwächen und Möglichkeiten, einen Spiegel vorhalten zu können, um Ihnen wiederum auf ihrem Weg Hoffnung zu geben.

Angelina
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meine News [May. 11th, 2005|07:41 pm]
Liebe Agenten und kreative Freunde :),



nach der langen Saison und unermüdlichem Reisen, bin ich wieder zu Hause in Hamburg angekommen und möchte mir die Zeit für Euch nehmen, um wieder etwas Neues von meiner Arbeit zu zeigen.

Im meiner Galerie findet Ihr demnächst neue Bilder, die ich innerhalb der letzen drei Monate für meine Mappe gesammelt habe. Ich hoffe Ihr seid genau so entzückt, wie ich. Die Arbeiten sind unter anderem von Tobias Hutzler. Mit so einem begabten Fotografen, habe ich schon lange nicht mehr gearbeitet. Wir haben noch weitere Projekte angefangen, die eine künstlerisch so anspruchsvolle Richtung behandeln, dass nicht mehr das Model, sondern die Aussage des Konzepts im Vordergrund steht. Sollte Euch das interessieren, würde ich mich über ein Feedback freuen und Euch gern im nächsten „News“ einen Einblick darauf gewähren.

Da das Wetter uns hier etwas im Stich lässt, habe ich vor demnächst zu verschwinden und zwar nach Usbekistan, Taschkent, zu meinem Papa. Da gibt es dann saftige knall rote Melonen, Granatäpfel mit dicken vor Saft platzenden Kernen und natürlich das traditionale Shashlik, leider unvergleichlich und unmöglich zu beschreiben.

Ich nehme meine Kamera mit und versuche diese fabelhafte Welt dort amateurhaft einzufangen, um Euch und meinen Freunden stolz über meine Heimat zu berichten.

Nun möchte ich mich von Euch verabschieden und wünsche Euch wundervolle Pfingsten.

Ihr wisst ja sicher, dass Christi nach seiner Auferstehung sich seinen Jüngern gezeigt hat (vom ungläubigen Thomas ließ er sich sogar berühren) und mit Ihnen zum Berg lief. Nachdem er sie beauftragt hat seine Lehre zu verbreiten, ist er in einer leuchtenden Wolke zum Himmel aufgefahren. Das haben wir am letzen Donnerstag gefeiert. Zu Pfingsten senkten sich kleine Flammenzungen auf die Köpfe der Jünger herab: Der heilige Geist vermittelte Ihnen auf wunderbare Weise Fremdsprachenkenntnisse, damit sie Ihre Botschaft auch den Ausländern verkünden können.

Über die Feiertage fahre ich zu meiner Mama nach Dresden mit einem Zwischenstop in Berlin, dort besuchen wir mit meinem Freund einige Ausstellungen und genießen einfach die Zeit miteinander.

Bis bald und ganz liebe Grüße

Angelina
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Was war dieses Jahr? [Dec. 14th, 2004|12:53 pm]
Liebe Besucher,
leider hatte ich in letzter Zeit keine Gelegenheit Euch über meine News zu unterrichten, mein Computer musste zwei mal zur Reparatur eingeschickt werden.
Nun ist aber alles in bester Ordnung und zum Abschluss des Jahres werde ich eine kurze Zusammenfassung für Euch niederschreiben.
Das Jahr begann mit einem Tanzauftritt in Qatar. Eine tolle Campagne für Campari wurde von Johannes Rodach fotografiert, der das letzte Jahr mit mir für Asti gearbeitet hat.
Die Campagne für IKEA ergab sich durch ein offenes Casting beim Hans Stork in Hamburg. Trendshows auf Modemessen waren wie immer zur Saison großartige Erlebnisse, bei denen man den Duft von großen Bühnen, Lampen und Publikum einatmen konnte. Von einigen wurde im Fernsehen berichtet.
Beim Casting für den Huyndai Werbespot hätte ich beinahe versagt, hätte ich nicht eine zweite Chance bekommen. Das erste mal war ich so aufgeregt, das ich kein Wort bei der Improvisation rausbringen konnte. Ich durfte noch einmal anfangen, und dann sprudelte es aus mir heraus, als ob ich völlig aufgedreht mit meiner Freundin zum Shopen unterwegs bin, um mit der Kreditkate meines Freundes uns alles zu kaufen, was das Herz begehrt. Und ich habe es bekommen!
Die witzige Campagne mit dem Bonbon auf der Zunge war für ein Colorfotopapier und ein weiterer Werbespot für ein Unterwäschehersteller.
Ein Kalendershooting für Micheal Kämpf in Berlin war eine weitere Herausforderung für mich. Ich sollte auf ein viel zu hohes Ross und wie eine Königin, die im Sattel geboren wurde mit Stöckelschuhen und tausend Röcken los galoppieren. Das Bild findet Ihr wie die übrigen bald in meiner Gallerie.
Natürlich habe ich mich riesig über das Musikvideo für Paul van Dyk gefreut, das bei MTV und VIVA lief. Zwei Tage und Nächte Dreh in Berlin mit dem großartigen Regisseur Hinrich Pflug, lösten in mir eine Flut von Liebe aus. Noch nie spürte ich mich Gott näher, als bei diesem Dreh. Ich muss einfach hier weiter machen!!! Ich kann nicht anders.
Euch wünsche ich an dieser Stelle ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein glückliches neues Jahr!
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